Philosophie der Osteopathie

Die Philosophie der Osteopathie beruht auf drei miteinander in Wechselwirkung stehenden Säulen:

 

  • Der Mensch ist eine untrennbare Einheit aus Körper, Geist & Seele
  • Die Struktur (eines Organs oder von Gewebe) und dessen Funktion beeinflussen sich wechselseitig
  • Der Körper besitzt Selbstregulierungskräfte

Diese Philosophie hat auch die Heilpraktikerin und Osteopathin Simone Kurbel verinnerlicht.

Wissenschaftliche Basis der Osteopathie

Wissenschaftliche Basis dieses ganzheitlichen Ansatzes der Osteopathie sind die Grundlagenfächer der Humanmedizin. Die Anatomie und Physiologie bilden das Fundament der Osteopathie. Die Anatomie ist die Wissenschaft vom Bau des menschlichen Organismus, die Physiologie ist die Wissenschaft von dessen Funktionsweise. 

Knochen, Muskeln, innere Organe und Gewebe stehen in wechselseitiger Beziehung. Im Idealfall harmonieren sie miteinander und ermöglichen es dem Körper, als Einheit zu funktionieren.

Erkennen von Funktionsstörungen

Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und daraufhin Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus ostheopathischer Sicht nicht mehr allein kompensieren – es entstehen Beschwerden.

Beim Forschen und Entdecken der Ursachen für Beschwerden im menschlichen Körper setzen Osteopathen ihre Hände ein und versuchen, diese so genannte somatische Dyfunktion aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im engeren Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne.